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In unserem Wohnort steht auch noch eine gelbe Altstadtzelle herum und ein Apparat befindet sich auch nicht mehr darin. Mit Spitzdach sehen die eigentlich auch ganz toll aus, dachte mir so. Die wird bestimmt abgebaut, so meine Gedanken und kurz entschlossen rief ich die Telekom auf einer Nummer in Chemnitz an, landete irgendwo in Hessen, wurde nach Leipzig verbunden und meine Nummer wurde nach Gera übermittelt und ich erhielt auch einen Rückruf aus Gera.  Gar nicht schlecht, bis dahin, dachte ich mir so und die freundliche Mitarbeiterin erklärte mir, dass nur noch der Stromanschluss zurückgebaut werden muss und die Telefonzelle dann abgebaut wird

Nun meine Frage, kann ich die dann haben?   Antwort: Nein!

Die Telekom gibt keine Telefonzellen an Privatpersonen ab, eine Erklärung gab es natürlich auch, sie werden zweckentfremdet zu Toiletten und Duschen umgebaut und dieses könne doch das Ansehen der DTAG schaden. Klar, verstehe ich auch, aber warum gibt es denn nicht auch mal ne Ausnahme. Nix zu machen. In einer Mail direkt an die DTAG nach Bonn wurde mir die bisherige Auskunft dann auch leider nur bestätigt.

Wäre auch zu schön um wahr zu sein, eine Telefonzelle von welcher bekannt ist, wo sie vorher ihren Dienst getan hat und so weiter, in meiner Sammlung.

Bleibt dann also doch nur in der Elektro-Bucht nach einer zu stöbern. Dauerte dann auch gar nicht so lang und siehe da, in Halle an der Saale konnte ich eine finden und auch den Zuschlag dafür bekommen, Super, na bitte, geht doch.

Einen Transporter beim T. Baumarkt gechartert, und los ging die Fuhre am 24.11.2011 um acht. Christian H. aus G. konnte ich an dem Tag für diesen Ausflug nach Sachsen Anhalt begeistern, hin und zurück, gesamt knapp 300 Km, kein größeres Problem, bei sehr schönen Wetter.  Der Verkäufer sprach von ca. 150 Kg Gewicht, Kerle wie wir schaffen dass.  Bisschen verschätzt mit dem Gewicht, zu viert dann in Halle das Ding in den Transporter geschupst und zu Hause zu zweit entladen und vor dem Tor auf die Straße erstmal hingestellt. Freundliche Nachbarn beobachteten auch das Treiben, soll auch so sein, sie kennen das ja auch schon und boten auch gleich Hilfe an, super gelaufen, bis dahin.

Was nun, das Tor ist zu schmal und mit den 150 Kg ist auch bisschen reichlich untertrieben. Brauchen wir doch noch paar kräftige Kerle um das Teil übern Zaun zu hieven und an die richtige Stelle zu bringen.  Wer hat denn schon Zeit, so mitten in der Woche, nachmittags nach zwei?  Ich rechnete so, dass wir es mit 6 Leuten schaffen müssten und fragte die kräftigsten Kerle der nördlichen Erdhalbkugel, ob sie mir am 25.11.2011 helfen können, sie konnten. Thomas P., Olaf v.A, Gert H., Joachim F., und Christian H. waren super pünktlich und ohne Verzögerung ging es los. Das Ding über den Zaun, an der Englischen K6 und am Schuppen vorbei, ratz fatz, das Ding auf die Platten der Terrasse gestellt und ne Buddel Bier hinterher, so wird das gemacht. Falls die Telekom da mal Hilfe brauchen sollte, können die uns engagieren, wir machen das. Früher haben wir die Dinger an der Uhrkette getragen, heut taugen die Uhrketten nichts mehr.

Ganz so einfach war es denn doch nicht, aber das Ergebnis zählt und wieder mal die Tatsache,

 

... gute Freunde sind durch nichts zu ersetzen.  .....